Über den Medienpreis

- Sophie
1997 wurde der Medienpreis Mecklenburg-Vorpommern erstmals durch den Deutschen Gewerkschaftsbund Landesbezirk Nord, die Heinrich Böll Stiftung Mecklenburg-Vorpommern und den KulturRat Mecklenburg-Vorpommern ausgelobt. Das Ziel war es Mut zu machen, sich an soziale Themen heranzuwagen und weiter als an die Schlagzeile von morgen zu denken.
Gerade heute sorgen wirtschaftliche Zwänge in Redaktionen immer mehr dafür, dass weniger Zeit für Recherche, Hintergrundinformationen und "Erleben" bleibt. Die Reportage jedoch braucht Zeit, braucht Engagement. Sie ist und bleibt das Flaggschiff des Journalismus. Mit unserem Medienpreis versuchen wir, sie aufzuwerten.
Seit 2001 wird der Medienpreis gemeinsam von der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, dem Deutschen Gewerkschaftsbund Landesbezirk Nord und der Heinrich Böll Stiftung Mecklenburg-Vorpommern vergeben. Es wird verantwortungsvoller Journalismus ausgezeichnet, der beispielhaft die gesellschaftlichen und politischen Probleme in Mecklenburg-Vorpommern aufgreift.
Im Jahr 2010 startet die Medienpreisverleihung unter neuen Vorzeichen. Die Sophie wird nun alle zwei Jahre in den Sparten Print, Rundfunk (Hörfunk, Fernsehen) und Online vergeben. Außerdem gibt es einen Nachwuchspreis für junge Journalistinnen und Journalisten. Mit einer neuen website, www.sophie-medienpreis.de, und einem neuen Partner, Agentur MVweb, wollen wir auf die Entwicklungen im Medienbereich reagieren und die Rolle eines verantwortungsvollen Journalismus in den Mittelpunkt rücken.
